Tai Chi


 

      Tai Chi Chuan

 


TAI CHI Chuan ist ein altes chinesisch- taoistisches Übungssystem, das aus uralten Kampfkünsten, Atemtherapien und meditativen Praktiken entstanden ist und schon seit ca.2200 vor Christus in China praktiziert wurde.

Der Begriff Tai Chi findet sich erstmals im Buch der Wandlungen (I Ging) und erscheint auch in den klassischen Schriften der chinesischen Medizin. Seine Theorie ist vielfältig und seine Anwendungsmöglichkeiten in der Praxis sind unbegrenzt. 

Es ist nicht nur eine ganzheitliche Gesundheitsübung, Heilgymnastik, Entspannungs- und Atemübung, es leitet auch die spirituelle Entwicklung des Menschen in die Wege ( durch das Einswerden mit dem Tao ), oder wie Konfutse sagt: Tai chi schließt die Erscheinungsformen und den Bereich aller Wandlungen des Himmels und der Erde ohne Ausnahme ein, und macht eine effektive Selbstverteidigung möglich, vorausgesetzt, man übt fleißig. Bei vielen anderen Körperübungen wird so viel Kraft verbraucht, dass der Einzelne am Ende erschöpft ist.

Beim Tai Chi Chuan dagegen lernt man, so wenig Kraft wie möglich anzuwenden und fühlt sich nach dem Üben nicht müde, sondern erfrischt und auch im Geiste belebt.
Die beiden ersten bekannt gewordenen Stile des Tai Chi Chuan ist der " Chen - Stil " und der aus ihm entwickelte "Yang-Stil".

Die aus dem Yang - Stil entwickelte Kurzform besteht aus 38 Stellungen 
(insgesamt mit Wiederholungen sind es 64 Stellungen). Die 38 Stellungen bestehen wiederum aus 13 Grundstellungen, Abwehren, Zurückrollen, Drücken, Stoßen, Ziehen, Spalten nach hinten biegen, Ellbogenstoß, Schulterstoß, Vorwärtsgehen, Zurückgehen, nach links - rechts sehen  und dem Zentrieren.